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Diese Verordnung ist am 01.01.2007 außer Kraft
getreten!
Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr in
der ordentlichen Gerichtsbarkeit
Vom 18. November 2004
(GVBl. II S.887-888)
zul. geändert durch Erste Verordnung zur
Änderung der Verordnungen über den elektronischen Rechtsverkehr in der
ordentlichen Gerichtsbarkeit vom 21. 10. 2005, GVBl. II S. 522
Auf Grund
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1.
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des § 130a Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 310-4, veröffentlichten
bereinigten Fassung, der durch Artikel 2 Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli
2001 (BGBl. I S. 1542, 1543) eingefügt worden ist, in Verbindung mit § 1
Abs. 1 Nr. 31 der Justiz-Zuständigkeitsübertragungsverordnung vom 2.
Juni 2003 (GVBl. II S. 341),
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2.
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des § 21 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes über die Angelegenheiten der
freiwilligen Gerichtsbarkeit in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 315-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, der durch
Artikel 5 Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542, 1544)
angefügt worden ist, in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nr. 8 der
Justiz-Zuständigkeitsübertragungsverordnung,
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3.
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des § 81 Abs. 3 Satz 1 der Grundbuchordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1114), der durch Artikel 5a
Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542, 1544) angefügt
worden ist, in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nr. 10 der
Justiz-Zuständigkeitsübertragungsverordnung,
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4.
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des § 89 Abs. 3 Satz 1 der Schiffsregisterordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1133), der durch Artikel 5b
Nr. 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2001 (BGBl. I S. 1542, 1544) angefügt
worden ist, in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nr. 25 der
Justiz-Zuständigkeitsübertragungsverordnung
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verordnet die Ministerin der Justiz:
§ 1
Bei den in der Anlage 1 zu dieser Verordnung genannten Gerichten können
ab den dort benannten Zeitpunkten in folgenden Verfahren elektronische
Dokumente eingereicht werden:
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1.
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in Verfahren nach der Zivilprozessordnung, mit Ausnahme von Anträgen
gemäß § 690 Abs. 3 der Zivilprozessordnung,
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2.
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in Beschwerdeverfahren betreffend Verfahren nach dem Gesetz über die
Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, nach der
Grundbuchordnung und nach der Schiffsregisterordnung.
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§ 2
Die elektronischen Dokumente sind in der aus der Anlage 2 zu
dieser Verordnung
ersichtlichen Fassung einzureichen.
§ 3
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2005 in
Kraft.
Potsdam, den 18. November 2004
Die Ministerin der Justiz
Beate Blechinger
Anlage 1
(zu § 1)
Die Einreichung elektronischer Dokumente
ist zulässig bei dem
| 1. |
Landgericht Frankfurt (Oder) ab dem 1.
Januar 2005; |
| 2. |
Amtsgericht Frankfurt (Oder) ab dem 1.
Januar 2005; |
| 3. |
Amtsgericht Bad Freienwalde ab dem 1.
Januar 2005; |
| 4. |
Amtsgericht Bernau ab dem 1. Dezember
2005, |
| 5. |
Amtsgericht Eberswalde ab dem 1.
Dezember 2005, |
| 6. |
Amtsgericht Eisenhüttenstadt ab dem 1.
Dezember 2005, |
| 7. |
Amtsgericht Fürstenwalde ab dem 1.
Dezember 2005, |
| 8. |
Amtsgericht Schwedt ab dem 1. Dezember
2005, |
| 9. |
Amtsgericht Strausberg ab dem 1.
Dezember 2005, |
Anlage 2
(zu § 2)
| 1. |
Zur Entgegennahme elektronischer Dokumente
sind die elektronischen Gerichtsbriefkästen der in der Anlage 1 zu
§ 1 genannten Gerichte des Landes Brandenburg bestimmt, die über
die Internetseite http://www.gerichtsbriefkasten.de
sowie über die Homepages der Gerichte (soweit vorhanden) erreichbar
sind.
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| 2. |
Die qualifizierte elektronische Signatur muss dem
Standard ISIS-MTT entsprechen und
das ihr zugrunde liegende Zertifikat muss durch die Gerichte prüfbar
sein. Die von den Gerichten prüfbaren Zertifikate und die Details der unter Nummer 4 genannten
Standards für die Übertragungsformate werden vom Präsidenten des
Brandenburgischen Oberlandesgerichts bestimmt und auf der
Internetseite http://www.gerichtsbriefkasten.de
veröffentlicht.
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| 3. |
Zur gesicherten Übertragung der elektronischen
Dokumente ist die Verwendung eines
Standard-Webbrowsers erforderlich, der die Verschlüsselung nach den Standards HTTPS und SSL3 unterstützt
(z.B. Webbrowser Microsoft® Internet-Explorer® 6.0; Netscape® 6.0).
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| 4. |
Das elektronische
Dokument muss eines der folgenden Formate aufweisen:
| a) |
Adobe PDF (Portable
Document Format), |
| b) |
Microsoft Word, |
| c) |
Microsoft RTF (Rich Text Format), |
| d) |
HTML (Hypertext Markup Language), |
| e) |
XML (Extensible Markup Language), |
| f) |
ASCII oder UNICODE, |
| g) |
TIFF (Tag Image File Format) zur Übermittlung von
Bilddateien. |
Das Format TIFF ist nur zugelassen, sofern der
Inhalt des einzureichenden Dokuments nicht ausschließlich aus Text
oder Grafiken besteht, die in den in Buchstabe a bis f genannten
Formaten darstellbar sind.
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| 5. |
Elektronische Dokumente, die einem der in Nummer 4
genannten Dateiformate entsprechen,
können auch in komprimierter Form als ZIP-Datei eingereicht werden.
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| 6. |
Sofern die Signatur an einem als Grafik
übermittelten Dokument vorgenommen wurde,
soll zusammen mit der Grafikdatei eine inhaltsgleiche Arbeitsdatei in einem der in Nummer 4 Buchstabe a bis f
aufgeführten Dateiformate übermittelt werden.
Grafik- und Arbeitsdatei sind zum Zwecke der Übermittlung in einer komprimierten Archivdatei im ZIP-Format
zusammenzufassen. |
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